Kreisoberliga Nordthüringen 2017/2018 - 13. Spieltag

SV Blau Weiß Greußen - FSG '99 Salza-Nordhausen
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3:1 (2:0)


Sonntag, 12. November 2017
14.00 Uhr
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Blau-Weiß tastet sich ran

Im Spitzenspiel des 13. Spieltages der Kreisoberliga bezwingt der SV Blau Weiß Greußen den Tabellenzweiten Salza-Nordhausen mit 3:1 und verkürzt den Abstand auf 2 Punkte…

Die Erste Hälfte sollte den Hausherren gehören. Eine erste Gelegenheit ergab sich für Alban Mehmeti, der von Hansgeorg Steinmetz bedient worden war und am Salza-Torwart Christian Werner scheiterte (8.).  Als nur eine Minute später Hansgeorg Steinmetz mit einem genialen Pass auf Miguel Häring aufwartete, musste dieser am kurzen Pfosten stehend nur noch den Fuß hinhalten (1:0/9.). Greußen agierte kompakt und gut sortiert, und eröffnete immer wieder schnelle Gegenstöße. Hansgeorg Steinmetz fasste sich bei einem Freistoß aus etwa 27 Metern ein Herz und zog den Ball direkt aufs Tor. Salza‘s Keeper Werner rutschte der Aufsetzer durch, und es stand 2:0 für Blau-Weiß (20.). Auf der Gegenseite wurde eine Gelegenheit von Dirk Rost abgewehrt (22.). Nachdem Hendrik Erdmann auf Steinmetz gepasst hatte, war Werner im Tor der FSG zu Stelle (33.). Bis zum Wechsel kam es auf beiden Seiten nicht mehr zu nennenswerten Gelegenheiten und Greußen führte auch in der Höhe verdient.

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Bilder: Anna Sophie Sauer

Nach dem Seitenwechsel legte Salza zu und erspielte sich die ein- oder andere gute Gelegenheit. Einen guten Freistoß setzte Salza’s Daniel Verkouter daneben (49.). Der Schuss von Christian Köhler landete über dem Greußener Tor und kurz danach konnte Tobias Baumeyer im Tor der Hausherren eine weiterer Chance der Gäste vereiteln (61.). Hansgeorg Steinmetz setzte einen Freistoß aus 35 Metern über das Gäste-Tor (64.) und kurz darauf wurde sein wuchtiger Schuss aus halblinker Position abgeblockt (65.). Salza drückte nun mehr und mehr und wurde immer gefährlicher. Greußen hatte aufgrund von zwei Verwarnungen in der Halbzeit einen Doppelwechsel vornehmen müssen, was der Ordnung im eigenen Spiel nicht zu Gute kam. Nachdem Salza nach einem Eckball durch den Kopfball von Dirk Rost zum 2:1 Anschlusstreffer kam, schien das Spiel wieder völlig offen (72.). Einige Minuten später landete der Ball erneut im Netz des Greußener Tores – doch der Linienrichter hatte die vorausgehende Abseitsposition des FSG-Schützen erkannt (78.). Auf der Gegenseite hatte Alban Mehmeti die Riesengelegenheit, alles klar zu machen – doch er scheiterte, als er allein auf Torwart Werner zugelaufen war und traf nur das Außennetz (82.). Die größte Druckphase der Gäste schien langsam abzuflauen, als Salza’s Marcel Verkouter über das Greußener Tor schoss (83.). Die Entscheidung des Spiels folgte in der 87. Minute. Nachdem Alban Mehmeti erneut an Torwart Werner gescheitert war, wurde er im Nachsetzen zu Fall gebracht und Schiedsrichter Steinmetz entschied auf Foulstrafstoß. Diesen verwandelte der eingewechselte Andreas Blume sicher und sorgte mit diesem 3:1 für die Entscheidung (88.). Im Anschluss verlor Gäste-Torwart Werner die Nerven und ließ sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen, welche die Ampelkarte nach sich zog (88.).

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Auch wenn das Spiel aus Greußener Sicht nach dem 2:1 der Gäste auf Messers Schneide stand, bleibt am Ende ein verdienter Heimsieg gegen den Tabellenzweiten. Greußen kann damit den Abstand auf die Nordhäuser auf 2 Punkte verkürzen. Am kommenden Samstag empfängt Blau-Weiß im Achtelfinale des Kreispokals den SV Hannovera Niedersachswerfen (Anstoß: 13.30 Uhr).


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